Die Wahrheit über den 22. Spieltag

Herr Meyer aus Burgdorf, angeblich der beste Schiedsrichter der Liga, versucht die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen, indem er den Dortmundern mit zwei krassen Fehlentscheidungen ebensoviel Punkte kostet. Erst wird Petsos von Götze im Strafraum ausgespielt, dann hechtet er wie im Rugby dem Ball hinterher und schlägt ihn mit der Hand weg, während er Götze nebenbei noch zu  Boden reißt, so daß sogar der Scheißhauslautern-Fan Marcel Reif zugeben muß, daß diese Aktion mehr nach Ringkampf als nach Fußball ausgesehen hätte, ohne jedoch zugeben zu wollen, daß allein schon der Einsatz gegen Götze elfmeterwürdig gewesen war, auf jeden Fall aber das Handspiel, weshalb es eigentlich zwei Elfmeter hätte geben müssen. Auch die gelb-rote Karte für Subotic erwies sich bei näherem Hinsehen als Witz, über den sich die Lautern-Fans großartig amüsiert haben dürften, denn Lakic rempelt Subotic an, um sich dann fallen zu lassen. Und wie kommentiert Marcel Reif diese Szene? »Da hat Lakic aber alles rausgeholt, was drin war.« Interessant, aber ist ja auch egal, weil jeder, der sehen wollte, es sehen konnte, daß schwalbengelb für Lakic berechtigter gewesen wäre. Und dann kommt das als Fußballgott firmierende ungerechte Schicksal auch noch auf die blöde Idee und schenkt den Lauterern einen Glückstreffer in der letzten Minute. Gegen diese Übermacht ist auch für Dortmund schlecht anzukommen, aber dennoch muß  man konzedieren, daß nicht nur Lautern wahrscheinlich das beste Spiel der Saison ablieferte, während sie vor einer Woche gegen Mainz ziemlich unterirdisch auftraten, auch der BVB ließ mal wieder große Chancen links liegen und machte aus seiner Überlegenheit nichts. Klopp ging sogar so weit zu behaupten, den Sieg nicht verdient zu haben, weil die Spieler zu wenig gebracht hätten. Vielleicht liegt das ja an dem Tapetenkleister, für den Klopp sich ins Zeug legt. Keine Ahnung, wer der PR-Berater von Klopp ist, aber der Mann hat keine Ahnung vom Geschäft, denn Glanz und Glamour strahlt der Kleister bestimmt nicht aus, und davon könnten die Dortmunder schon was vertragen, wenn sie der Strähne aus Pech (Kleister) und Unvermögen entkommen wollen. In Wolfsburg hat es sich nun bis zu den Fans herumgesprochen, daß Hoeneß die allerletzte Pflaume ist, denn egal, was er anfaßt, es kommt nur eine Niederlage wie das 1:0 gegen den HSV heraus, denn wie der gefeuerte McLaren der Times erzählte, mischt sich Hoeneß überall ein, sitzt bei allen Spielen in der Halbzeitpause mit auf der Bank und geht den Spielern sogar auf Mannschaftssitzungen auf den Senkel. Da hilft der beste Trainer nichts, wenn Hoeneß überall seinen Senf dazugibt. Gladbach kann nach der Niederlage gegen St. Pauli schon mal für die 2. Liga planen. Schon gegen Stuttgart aufs schwerste benachteiligt, fiel der Schiedsrichter auch in diesem Spiel auf einen Hamburger Schauspieler herein und zeigte de Camargo rot, und auch die noch im internationalen Geschäft steckenden Stuttgarter sind der 2. Liga nach der Niederlage gegen den Club wieder ein Stück näher gekommen, während sie den Dortmundern einen Punkt klauten. Irgendwie ist auf nichts mehr Verlaß.